Ein Einbinder...


ZUGEHEND + INITIATIV

Ein Mann für alle...


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Lacher, Bechtle, Bonsai:
  
Pa
rkflächen/
Holzroste Gartenschau:
   
 

Abwasser-Bescheide:


Immer nur halbe Sachen...


TYPISCH HERRENALB

Späte Reaktion?


KLAMMES KÖNIGREICH?

Jakob Augstein

ERBARMEN MIT MAAS?

Sibylle Berg


ANDERE ZEITEN HOFFENTLICH

AfD im Dilemma?


DIE VERDRÄNGUNG
BAD KRAFTLOS
"FÖRDERTOPF" HILF!

Man muss nicht unbedingt bis in die Indianer-Zeit oder an die Weisen anderer Völker zurück denken, um auf die Idee zu kommen, eine politische Gemeinde-Vertretung von Bürgern beinhalte zumindest zwei Eigenschaften: Wissen und Weisheit.

So wie bei der angeblichen Unabhängigkeit von Abgeordneten, festgelegt im Artikel 38(1), zu der man sich als Bürger oft fragt, regiert nun das Volk oder regieren Parteien, blicken wir auch auf eine angebliche Unabhängigkeit von örtlichen Gemeinderäten.

Die für Parlamentarier geltenden Grundsätze sind allerdings auf sie nicht anwendbar. Sie geniessen weder Immunität (Strafverfolgung) noch Indemnität (Strafausschliessungsgrund), und können sich nicht wie dieser jeglicher Verantwortung entziehen. Als Teil des „Verwaltungsorgans Gemeinderat“ ist...
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...und bleibt die Tätigkeit des einzelnen Gemeinderats ein Ehrenamt mit den daraus entstehenden Rechten und Pflichten aus den allgemeinen Bestimmungen über die ehrenamtliche Tätigkeit.

UNABHÄNGIGKEIT?

Werden die Interessen aller Bürger „vertreten“ oder fast nur Gruppen bzw. Einzelinteressen? Die Antwort ist spätestens seit Auftreten von angeblichen Populisten bekannt. Viele Menschen haben von den „Etablierten“, angefangen in den Gemeindegremien bis hin über Landtagsabgeordnete zum Bundesparlament, einfach nur die Nase gestrichen voll. Die Etablierten sind also selbst schuld, wenn immer mehr eine gewisse Bildungsferne gepaart mit allgemeinem Protest gegen das satte Establishment Wahlen bestimmt?

Unser Land regieren durchweg die beiden stärksten Parteien, die immer irgendwelche Mehrheiten schaffen. Durch die Listenwahl werden „verdiente“ Parteimitglieder auf die vorderen Plätze gesetzt. Die Wähler haben nicht die Wahl, von diesen „sicheren Listenplätzen“ irgendjemand abwählen zu können, sondern nur „nicht“ oder nur jemand von einem anderen Listenplatz zu wählen. So auch sicherlich wieder bei den im nächsten Jahr anstehenden Gemeinderats-Wahlen.

Wo man hinschaut, geht es vorneweg um persönliche Interessen. Solche "Interessenvertreter" sichern sich regelmässig ihren Listenplatz. Nicht nach Erfolg, sondern mit Bravour. Andere Parteimitglieder verfallen meist zu Ja-Sagern und Abnickern.

So auch in Herrenalb – zumindest während der letzten überschaubaren Jahre. Die bekannten Protagonisten sind nur dürftig bis wenig gemeinwohl-orientiert, dazu konzeptionslos, ideenlos – nur noch dem Tagesgeschäft verhangen. Heute ist es die teuer hergerichtete Bühnenfläche auf der Schweizer Wiese, morgen als Tribünen-Ersatz schon wieder eine Wiese im Kurpark. Es ist so als wenn ein Unternehmen von Menschen ohne Menschen mit Können und ohne Wissen geführt wird. Zweit- und Drittklassigkeit bestimmen mittlerweile so gut wie alle Verwaltungs- und Organisationsabläufe.

Die bis dato logische Annahme, man wähle die Besten unter sich, damit man das Beste erreicht, wird zunehmend ad absurdum geführt.

CDU-LAND
Herrenalb ist CDU-Land. Die hiesige CDU wirbt direkt/indirekt mit Geldern der Allgemeinheit (Fördergelder) für ihre eigene Partei. Eine UBV, trotz hier und da aufblitzendem Durchblick eines Altvorderen wirkt in sich ungeschlossen, wankelmütig bis uninteressiert, kann dem Gespinst dieser von Herrenalb nach Calw durchdrungenden CDU-Einheitspolitik trotz Zahl-Mehrheit im Rat nichts entgegen setzen. Vom Bürgerforum e.V. lodern en passant immer wieder Einfälle und Meinungen auf, die aber samt und sonders schon tagsdarauf an eigenen Partikular-Interessen zerschellen.

Die Grüne Liste e.V. wird in ihren eigenen hehren Grundgedanken von ihren eigenen Gemeinderäten regelrecht parodiert. Das muss man aushalten können. Von den Räten, die sich Freie Wähler nennen, vernimmt man noch nicht einmal in deren engeren Höhenorts-Wohnumfeld irgendwelchen Einsatz gegen naheliegende Probleme, ausser fast immer dafür zu sein, was „die liebe“ Verwaltung in der Kernstadt auf den Tisch legt.

WISSEN UND WEISHEIT?
Faktische Wettergeschehnisse mit Starkregen werden ausgeklammert, als lebe man statt in einer Siebentäler-Flussstadt in einem Siebenzwergenland. Zentralen Allgemein-Themen wie Rad- und Fernradwegen mit deren gewaltigen Zukunftsaussichten schenkt man keine einzige Wortsilbe – obwohl sich ein ertüchtigter, attraktiver und werbewirksamer Radweg von Karlsruhe und Ettlingen nach Herrenalb in der schon stattfindenden Zukunft mit E-Bikes wie geschnitten Brot verkaufen liesse. Man will einerseits einem bestimmten Landkreis zugehörig sein, verlässt sich aber bei der infrastruktuellen Anbindung einzig und allein auf eine Errungenschaft von annodazumal. Wäre damals keine Lokomotive gefahren, sässe Herrenalb mit den hiesigen „regierenden Herrschaften“ schon längst im Trockenen.

In Dobel freut man sich wie ein Schneekönig und zu recht über ein neues Seniorenzentrum. In Herrenalb vergraulten Gemeinderats-Senioren mit der EHS einen der grössten europäischen Investoren auf diesem weiten Zukunftsgebiet. Als Folge steht man nun auch im Klostergebiet mit leeren Händen da, da sich dieser Investor insgesamt zurück zog.

AUSVERKAUF
Den Ausverkauf der Gemeinde-Immobilien aufgrund mass- und gewissenloser Verschuldung nimmt man entgegen wie vom Himmel gefallen. Während den Vertretern einer nicht weit entfernten Gemeinde „das Erscheinungsbild ihres Ortes am wichtigsten“ ist, lassen ergebene Herrenalber Gemeinderäte das Zerstören des Ortsbildes durch "Ortsfremde" so einfach… geschehen.

Sie träumen, erhoffen und hoffen auf Fördergelder für eine marode Therme, die auch nach 14 Millionen-Sanierung kein Erfolgsmodell werden kann, weil wieder zu kurz gedacht und die allgemeinen Ansprüche dieser Zeit eben nicht stehen geblieben sind. Jede modernisierte Therme verlangt regelmässig weitere notwendige Investitionen. Dazu ist eine Kleinstadt wie Herrenalb bewiesenermassen nicht in der Lage.

MILLIONEN-TRÄUME
Wer die jüngste Herrenalber Entwicklung halbwegs begreifen will, schaue sich nur die vielen Millionen-Träume und -Investitionen der vergangenen Jahre in Planung und nochmals Planung an, mit dem Ergebnis einer kurzen Gartenschau… Nichts Weiterführendes, nichts Nachhaltiges wie vielfach anderswo ist entstanden… Herrenalb, ein Ort der kurzen Gedanken und ebenso gehemmten Ideen.

Wie viele andere Orte hat Herrenalb - völlig unabhängig von der Gartenschau - nun auch eine sanierte Hauptstrasse, einen begehbaren und freudlos modernen Beton-Rathausplatz. Dazu eine auf 200 Meter renaturierte Alb, während keine 200 Meter weiter alle Zukunfts-, Naturierungs- und Gestaltungs-Gedanken mit einem langweiligen „Beton-Block“ schon wieder die Alb runter gehen.

MÖNCHS POSTHOTEL
Und immer wieder das Mönchs Posthotel, einst eines der bekanntesten Gourmet-Hotels im Südwesten. Leerstehend seit 14 Jahren… Die Schlagzeilen von „Wer will Mönchs Posthotel kaufen?“ bis hin zur sich selbst regelmässig überholenden Behauptung „Mönchs Posthotel wird wieder ein echtes Juwel!“ geben den Bewusstseinsstand einer fast ausschliesslich von „marodierenden Interessen“ beherrschten Gemeinde eins zu eins wieder.

Wobei - das allein sollte zum Um- und Nachdenken bewegen - die persönlichen Interessenlagen einmal von den Nassauern selbst zu hinterfragen wären. Würde man dies tun, wäre die Schnellkurs-Erkenntnis, dass, entwickle der Ort sich nicht insgesamt voran, auch jede Einzelinteresse langfristig auf keinen grünen Zweig kommt.

Aber dazu braucht es neben Anstand und Gemeinwohldenken eben auch Wissen und Weisheit. Wer das wünscht, muss anders wählen.

Der neue Ruppert...