Ein Einbinder...


ZUGEHEND + INITIATIV

Ein Mann für alle...


ANGEKOMMEN!

Bürger-Anfragen

Grundstückskäufe der Stadt
Lacher, Bechtle, Bonsai:
  
Pa
rkflächen/
Holzroste Gartenschau:
   
 

Abwasser-Bescheide:


Immer nur halbe Sachen...


TYPISCH HERRENALB

Späte Reaktion?


KLAMMES KÖNIGREICH?

Jakob Augstein

ERBARMEN MIT MAAS?

Sibylle Berg


ANDERE ZEITEN HOFFENTLICH

AfD im Dilemma?


DIE VERDRÄNGUNG
SUMMA SUMMARUM...
ALLES IN ALLEM...

Nach der traditionsreichen, aber runderneuerten Herrenalber Bahnhofshalle, nach dem spektakulären Rathausvorplatz, der sich längst zum Publikumsmagneten gemausert hat, nach dem direkt angrenzenden Gartenhaus "Ein Herz für alle", aktuell der Polizei gewidmet, und den vielen weiteren Attraktionen auf den Bergen rundherum, erlebte die Welt nun einen weiteren echten Dauer-Knaller: Den Kultursommer! (Abgeschrieben und umgemünzt aus „Neuester Coup!“)

Herrenalb ist ein einziges Nonplusultra! Herrenalb hat alles! Bis auf ein paar Kleinigkeiten. Beispiele der Superlative? Nur in dieser Kleinstadt, nirgends sonst auf Erden, befindet sich ein 10jähriges Baugebiet, in welchem mittlerweile jeder bauen kann wie er will. Die Hälfte der Grundstücke weist richtige Objekte auf, die andere Hälfte ist reserviert. Dem Vernehmen nach für Kurgäste der Neuzeit, wenn einst für Herrenalb eine neue Blüh-Epoche ansteht und sich – lt. Schultes früher immer – junge Schleswig-Holsteiner und Chinesen ihr Altenteil sichern.

Und weiter: Gottseidank wird Herrenalb nicht Nationalpark - wie jetzt auch noch Loffenau und Gernsbach! Dank einiger Handlungsreisenden...
.....................
....welche ihre Dächer und Hirne mit grünen Tafeln bewehrten als würde der Belzebub sie aus ihrem Häusle vertreiben wollen. Nein, nun muss in Herrenalb niemand um sein Brennholz für den alle neuen Abgasvorschriften entsprechenden Kamin bangen. Herrenalb bleibt damit auch für alle Zeit vor zu vielen Touristen geschützt. Herrenalb, du Zukunftsort der Selbstgerechten.

Wir waren Gartenschau. Wer erinnert sich? Danach der schon oben erwähnte Kultur-Sommer. Der nächste – versprochen - mit Lampions, Gartenzwerg und Vollsichtschutz.

Die Hauptstrasse ist ansehnlich geworden. Gerade fertig zur schon längst vergessenen Gartenschau. Es fehlt nicht mehr viel. Nur noch ein paar Geschäfte und Lokalitäten - dann kommt auch das echte Leben nach Herrenalb.

Gelungen die Renaturierung der Alb. Im Kurpark. Ein kleiner Teil des ursprünglich geplanten Blauen Bandes, zu dem die Alb dann noch fast einen ganzen Kilometer länger und ebenfalls renaturiert ihrem Ursprung gerecht geworden wäre. Demnächst verstellt ein abgestumpfter Klinik-Prachtbau - samt von der Stadt mitgelieferter neuer Strasse - wenigstens einen Teil dieses Versehens.

Die Celenus-Petition ist erwartungsgemäss vom Petitions-Ausschuss mit grüner Bürgernähe aus- und gleichgeschaltet worden (s.auch Schwarzwälder Bote). Es erinnert an MP Kretschmanns einstmalige Aussage, das Anhören würde sich durchaus aufs Hören begrenzen können. Da hält man es dann doch lieber mit der klaren Art des CDU-Ministers Wolf, der besonders gerne dahin geht, "...wo Leuchtturmprojekte entstehen, ohne dass das Land Fördermittel gebe." "Das gibt es nämlich auch noch", lobte dieser kürzlich in Bad Wildbad.

Gemeint sind Tourismus-Destinationen und keine Neubau-Kliniken mit von einer Ellbogen-Gesellschaft und ihren Folgen traumatisierten Patienten und auch keine erträumten Schweizer-Wiesen-Fantasie-Hotels von sehnsuchtskranken Berufsgemeinderäten.

Damit zurück nach Herrenalb, der Stadt, in der ohne Fördermittel nichts geht. Nie. Trotz so vieler Hochbegabter.

Gottseidank ist niemand aufgefallen, wie wenig die offizielle Bewerbung um die Kleine Gartenschau mit der späteren Realität zu tun hatte. Dem Gesetz nach müssen nicht verwendete oder auch zweckentfremdete Fördermittel zurückgebracht werden.

„Verrat trennt alle Bande!“, hatte schon Schiller gedacht. Goethe meinte dagegen, man würde nie betrogen, sondern betrüge nur sich selbst. Ergo haben sich die damaligen Preisrichter und die späteren nichtöffentlichen Gestalter selbst hintergangen. Wer das ursprüngliche „Blaue Band der Alb“ vom Rathaus bis zur Kullenmühle mit dem hinterbliebenen Torso im Kurpark vergleicht, kann nicht anders urteilen.

Herrenalb ist und bleibt eine weit unter dem Durchschnitt der Vernunft emporragende Kleinstadt. Man investiert vollen Mutes weiterhin und trotz Landrats-Mahnung nicht vorhandene Eigeneinnahmen (Kredite) in Gutachten und Gutachten zu Ahnungsvorhaben, bringt überaus verantwortungsvoll die Personalausgaben der Verwaltung über den Anschlag und bemüht sich seitens eines ungehemmten kleinstädtischen Bürgermeisters sogar um einen persönlichen Pressereferenten, der wiederum vorausschauend allen weiteren Pleiten vor- und nachträglich wenigstens den Schimmer eines imaginären Erfolges geben muss. An genügend Gläubige mangelt es in dieser Kleinstadt im nördlichen Nordschwarzwald, wie die Haus-Postille beweist, gottseidank nicht.

2013, 2014. Das sollten die Jahre der Beitragsschwemme werden. So war es "tausendfach" geplant. Vor Jahrzehnten schon mal gezahlte oder auch nicht gezahlte Beiträge, ganz egal, allesamt neu erhoben – Haushaltssanierung auf italienische Art.

Inzwischen erfuhr, wer wollte und sogar öffentlich - in Mannheim, aus Herrenalber Munde - an allem sei ein inzwischen längst pensionierter Bediensteter schuld, sozusagen psychologisch. Ein Burn-Out. Damals wie heute. Wie lieb. Wie kollegial. (Wir berichten demnächst von dieser "Beitrags"-Verhandlung ausführlich.)

Dafür wird das allzeitig zu Neujahr geehrte hehre Ehrenamt in Herrenalb weit höher geschätzt als in allen anderen Kommunen. Planvolle und unter Einsatz von Zeit und Kraft in Szene gesetzte Bürger-Vorhaben werden weiterhin lustvoll umringt von vielen der Zwangsverwaltung immer näher bringenden - oben beschriebenen - Bemühungen. Motto: Wir gehen unter - und wenn, dann wenigstens alles und alle zusammen.

Fürwahr begabte Leute, diese Männer und eine Frau.

Der neue Ruppert...