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Man kann dem  Aufruf der internationalen Natur- und Umweltschutzorganisation WWF in Sachen „Earth Hour“ sicherlich unterschiedlich gegenüber stehen. Diese Aufforderung zum 30.März d.J. sollte als weltweites Zeichen für mehr Klimaschutz und gegen das Artensterben verstanden werden.

Den Kommentaren nach, unter anderem auch im Schwarzwälder Boten, beschäftigten sich auch viele "einfache" Bürger äusserst kritisch mit dieser Fragestellung. Allen gemeinsam ist, dass der Klimawandel nicht abgestritten wird. Inwieweit der Mensch der Alleinverursacher oder „nur“ Teil des Problems ist – da gehen die Meinungen auseinander. Solidarisch scheinen aber alle  darin zu sein, mit mehr Respekt und Rücksicht auf unsere Umwelt zu schauen – und die CO2-Belastung für unsere Erde nicht unnötig anzuheizen.

Ziemlich unbemerkt stand dazu gleich Anfang April, nur wenige Tage später,  die Reise „einer hochkarätig besetzten Delegation aus dem Kreis Calw“ mit Landrat, Kreisräten, Bürgermeistern und Vertretern der Kreisverwaltung ins 2.300 km entfernte Tallin, der estnischen Hauptstadt – um dort „einen Blick in die digitale Zukunft“ zu werfen. Unserer Information nach mit dabei der Gemeinde- und Kreisrat Manfred Senk als Vertreter der Grünen Liste Bad Herrenalb.

Eine Reise ins angeblich digitale Wunderland - auf Kosten der Steuerzahler. Okay...
...aber dass man so weit reisen muss, um Erkenntnisse im E-Government zu gewinnen… Österreich steht im entsprechenden Ranking (Punkt 02. Analyse) gleich hinter Estland – ist wesentlich näher, und man spricht dort sogar deutsch. 

Dieser honorige Erkundungs-Trip nach Nordost-Europa fand höchstwahrscheinlich auch noch in der klimaschädlichsten Reiseform per Flugzeug statt. Das passt irgendwie nicht so gut in die jetzige Zeit: Höchste CO2-Belastung und dazu, wie üblich, mit steuerfreiem Treibstoff (Kerosin)…


Lt. dem CO2-Rechner der gemeinnützigen Gesellschaft „Klimaktiv“ ist ein Passagier auf einem Economy-Flug von Düsseldorf nach Mallorca (1.700km) für 0,75 Tonnen CO2 verantwortlich. Der jährliche CO2-Ausstoss in Deutschland liegt lt. Umweltbundesamt bei 9,6 Tonnen pro Kopf. Und weiter: „Will man den Temperaturanstieg um mehr als zwei Grad in diesem Jahrhundert verhindern, ist es nötig, im Jahr 2050 bei lediglich 1 Tonne Treibhausgas pro Kopf zu landen.“

Es ist ja noch Zeit. Warum gehen eigentlich die Schüler jetzt schon auf die Strasse?

Der neue Ruppert...